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Goldpfade – Mentoring

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Die Selbstsabotage beenden

Die Selbstsabotage beenden

Es gibt hundert Gründe, warum wir beruflich nicht das machen, was wir “eigentlich” tun wollen. Warum wir nicht für das gehen, wovon wir spüren, dass es dran ist. Doch Hand aufs Herz: Der Großteil davon ist schlicht Selbstsabotage. Was es mit dieser Selbstsabotage auf sich hat und welche Formen der Selbstsabotage in meiner Arbeit mit Frauen und auch meinem eigenen Leben immer wieder begegnet sind, erzähle ich hier. 

Selbstsabotage verstehen

Mit Selbstsabotage meine ich ein (meistens unbewusstes) Muster, mit dem wir unseren Erfolg blockieren. Es sind die kleinen und großen Handlungen, mit denen wir uns täglich klein halten, mit denen wir verhindern das zu erschaffen, was wir eigentlich wollen und in Fülle zu kommen. 

Selbstsabotage bedeutet, dass wir uns in dem Moment, in dem ein Traum in greifbare Nähe kommt, wegdrehen und ablenken, anstatt den entscheidenden Schritt zu setzen. 

Vielleicht hast du das auch schonmal erlebt: Du willst etwas. Und in dem Moment, in dem du es in dein Leben bringen könntest, tust du es nicht. Sondern findest tausend Gründe, warum du das ja nicht einfach in dein Leben bringen kannst. Und warum es am vernünftigsten ist, den entscheidenden Schritt jetzt nicht zu setzen. Das Tückische an diesem Verhalten ist: Mit genau den Handlungen, mit denen wir Selbstsabotage betreiben, versuchen wir uns dann zu überzeugen, dass wir so gewissenhaft wie möglich auf unser Ziel zugehen. Kurz: Wir verarschen uns selbst. 

Ein Beispiel das so viele von uns kennen: Um mit deinem neuen Angebot in die Sichtbarkeit zu gehen, bist du davon überzeugt, erst deine Website überarbeiten zu müssen. Als du damit fast fertig bist, fällt dir ein, dass du dafür aber auch noch unbedingt neue Fotos von dir bräuchtest. Oh, und natürlich ein neues Logo. Als das dann alles steht, fängst du an dein Angebot nochmal neu zu überarbeiten, damit es auch “wirklich” gut sei. In all den Monaten, die verstrichen, erzählst du, dass du ganz emsig und zielstrebig an der Umsetzung deines Traumes arbeitest. Der entscheidende Schritt in die Sichtbarkeit bleibt jedoch aus. 

I have spent my days stringing and unstringing my instrument while the song I came to sind remains unsung

Tagore

Was passiert hier? Wie kann das sein, dass wir etwas aus ganzem Herzen wollen, und gleichzeitig dessen Erfüllung sabotieren? So absurd Selbstsabotage auch anmutet, so verständlich ist sie. Denn: Veränderung macht Angst, in unsere Größe und Fülle zu steigen macht Angst. Die Vorstellung, einen Traum einfach zu verwirklichen ruft fast automatisch die Unsicherheit hervor “wer bin ich, so etwas Großes zu tun?”. Zudem gibt es den schönen Satz: “The picture in the head is always perfect”. Ja, große Träume zu haben ist leicht. Sie aber in die Welt zu bringen konfrontiert uns mit unserer Unzulänglichkeit, erfordert, dass wir Kompromisse machen und flexibel auf Veränderungen reagieren. Da erscheint es oft leichter, den Traum mit uns herum zu tragen, ohne jemals wirklich voll und ganz dafür zu gehen. 

Selbstsabotage-Strategien entlarven

Zu erkennen, was unsere eigenen Selbstsabotage-Strategien sind, ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt, um die Selbstsabotage zu beenden. Denn in dem Moment, wo wir uns diese Strategien bewusst machen, können wir sie nicht mehr unbewusst weiterfahren.

Dafür stelle ich dir hier die “besten” Selbstsabotage-Strategien vor.

(1) Den Ruf auf Dauerschleife hinterfragen

Anstatt loszulegen, grübelst du so lange darüber, ob es wirklich und zu 100% das ist, was du machen willst und sollst und kannst, bis du früher oder später gar nicht mehr weißt, was du eigentlich willst. 

(2) Auf den perfekten Moment warten

Erst musst du noch deine Ausbildung abschließen. Dann das nächste Quartal abwarten. Noch ein bisschen mehr Geld ansparen. Außerdem bist du gerade nicht im richtigen Lebensabschnitt. Und schließlich sind es die falschen äußeren Umstände wie die Corona-Pandemie oder die falsche Sternenkonstellation: Du findest immer Gründe, warum jetzt nicht der richtige Moment ist. Diese Strategie hängt übrigens eng mit dem nächsten Punkt zusammen:

(3) Dinge erfinden, die du unbedingt noch vorher machen musst 

Der Klassiker, wenn Frauen erkennen, was sie wirklich machen wollen: Sie fragen, welche Ausbildung sie hierfür noch machen müssen. Das hat einerseits mit dem weit verbreiteten “niemals-genug”-Glaube zu tun. Andererseits ist das eine wundervolle Möglichkeit, durch die wir uns erzählen können, wir bewegen uns in Richtung unseres Traumes, während wir in Wahrheit extra Umwege nehmen, um noch ein bisschen Zeit zu schinden. Weitere Beispiele für diese Strategie: Wir sagen ein Treffen mit einem potentiellen Mentor oder Investor ab, weil wir uns erzählen, wir seien noch nicht gut genug vorbereitet. Wir gehen nicht im unserem Angebot in die Sichtbarkeit, weil wir uns erzählen, dass wir vorher noch ein neues Logo, neue Bilder und einen kompletten Webseiten-Relaunch brauchen. 

(4) Dich mit anderen Aktivitäten ablenken

Anstatt die vielen kleinen Schritte zu setzen die es braucht, um deinen Traum zu verwirklichen, räumst du vorher noch „kurz“ die Wohnung auf, gießt noch „kurz“ den Garten, recherchierst noch „geschwind“ etwas im Internet oder übernimmst noch „ganz schnell“ ein paar Aufgaben, um die dich dein Kollege oder deine Freundin bittet. 

(5) Es “fast” tun

Diese Strategie besteht darin, einen beruflichen Weg einzuschlagen, der so nah dran ist an dem, was wir eigentlich tun wollen, dass wir uns erzählen, wir würden unserem Ruf tatsächlich folgen – Während du in Wahrheit niemals das Risiko eingehst, an deinem wahren Platz zu landen. Beispiele sind: Du wirkst Kunstkritikerin anstatt Künstlerin. Du arbeitest in der Kundenbetreuung eines Yogastudios, anstatt deinen eigenen Yogaunterricht anzubieten. Du wirst Journalistin statt Roman-Autorin. Du arbeitest in einem Outdoor-Laden anstatt Outdoor-Expeditionen anzubieten. Du bleibst angestellt in einer Physiotherapie-Praxis anstatt dich mit deinem Traum einer eigenen Osteopathie-Praxis selbstständig zu machen. Unbequem aber wahr: Nah dran ist eben doch daneben. 

(6) Dir erzählen dass du es eigentlich ja gar nicht willst

Um die Schritte in Richtung deiner Berufung nicht zu gehen, versuchst du dich selbst zu überzeugen dass dein jetziger Job ja eigentlich gar nicht so schlecht ist, dass du dich ja glücklich schätzen kannst überhaupt einen Job zu haben, und dass diese neue Idee ja wahrscheinlich ohnehin nicht klappen würde.

(7) Dich selbst als unzureichend sehen

Während du dir vorstellst wie du deinen Traum verwirklichst, erzählst du dir wer alles viel besser dafür geeignet wäre, diesen Vorhaben zu realisieren: Deine Kollegin die besser ausgebildet ist, dein Freund der mehr Erfahrung hat, deine Schwester die ohnehin besser in allem ist… Und um dich selbst davon zu überzeugen, fallen dir tausende Gründe ein, warum du (noch) nicht genug genug dafür bist, deinen Traum zu leben. 

(8) “Designing at the Whiteboard”

Du schmiedest an deinem Businessplan, du überarbeitest deine Texte, zu perfektionierst dein Angebot. Dabei ‘vergisst’ du, die wichtigsten Personen für dein Vorhaben einzubeziehen: Deine Zielgruppe. Aus Angst davor, deine Ideen Kritik, Bewertung oder Ablehnung auszusetzen, arbeitest du in deinem stillen Kämmerchen in der Absicht, erst dann damit rauszugehen, wenn es ‘perfekt’ und ‘fertig’ ist. Das Problem: Wir brauchen genau die Feedbackschleifen, die auch mal unbequem sind, um zu lernen. 

(9) Ständig neue Projekte aufreißen

Mareike* wollte eine Empowerment-Gruppe für junge Frauen starten, als ich sie kennenlernte. Nachdem sie den Ablauf geplant und Flyer designt hatte, stellte sie fest, dass sie eigentlich lieber ein Buch zu diesem Thema schreiben möchte. Monatelang arbeitete sie an ihrem Buch, bis sie frustriert war, dass sie ja gar nicht mit ihrer Zielgruppe direkt arbeitete. Also legte sie das Buchprojekt erstmal auf Eis, um Empowerment-Coachings für junge Frauen anzubieten. Während sie eine weitere Ausbildung absolvierte, von der sie hoffte, dass sie sie ihrem Ziel näher bringt, bemerkte sie, dass sie vielleicht gar nicht nur mit jungen Menschen, sondern auch mit Erwachsenen arbeiten möchte, und passte ihren Webauftritt entsprechend an. Wannimmer es darum gegangen wäre, mit dem aktuellen Projekt in die Sichtbarkeit zu gehen, sprang sie zum nächsten Projekt. 

(10) Dein Vorhaben in ein komplexes, gigantomanisches Projekt übersetzen.

Aus deiner Idee machst du ein so großes und so komplexes Projekt, dass es schlicht niemals fertig wird und du dein Projekt niemals raus in die Welt bringen musst. Dein Vorhaben so groß und komplex werden zu lassen kann auch dazu führen, dass jeder Schritt angesichts dieses riesigen Traumes lächerlich klein erscheint – und darum lieber gar nicht erst gesetzt wird. 

(11) Ausreden erfinden

Du redest dir selbst ein „ich kann es mir nicht leisten“ und „ich habe dafür keine Zeit“, „ich bin dafür noch nicht bereit“… Obwohl du tief drinnen weißt dass du könntest, wenn du nur deine Prioritäten entsprechend setzen würdest.

Jetzt du!

Kommen dir manche dieser Strategien bekannt vor? Welche Selbstsabotage-Strategien beobachtest du bei dir? Wovor versuchst du dich damit zu schützen? Wer wärst du ohne diese Selbstsabotage? Schreib mir gerne deine Gedanken dazu. Ich freue mich von dir zu lesen! 

Und wenn du Lust hast, deine Selbstsabotage zu beenden, zu klären was genau du in die Welt bringen willst und beherzt dein Vorhaben umzusetzen: Dann lass uns gerne sprechen und gemeinsam beleuchten wo du stehst, wo du hinmöchtest und ob ich dich dabei unterstützen kann.

Sichtbar werden als Frau: Im Interview mit Kathrin Sieder

Sichtbar werden als Frau: Im Interview mit Kathrin Sieder

Heute hatte ich die Freude, von Kathrin Sieder zu meiner Arbeit und dem Thema “sichtbar werden als Frau” interviewt zu werden. Wir sprechen über die Herausforderung und die Potentiale, wenn eine Frau beruflich ihren ureigenen Weg geht und mit dem sichtbar wird, was sie aus tiefstem Herzen in die Welt bringen will.

Danke Kathrin für dieses schöne Gespräch!

Kathrin bietet übrigens Webseiten-Coaching an. Infos zu ihrer Arbeit findet ihr hier.

Jetzt du!

Wie geht es dir mit dem Thema sichtbar zu werden? Zeigst du dich bereits ganz mit dem, was du in die Welt bringen willst? Welche kritischen Stimmen und Unsicherheiten tauchen auf? Und was brauchst du, um voll und ganz für das zu gehen, was du eigentlich tun willst? Schreib mir gerne. Ich freue mich über jede Geschichte!

Und wenn du Lust hast diese Fragen gemeinsam zu erkunden: Dann lass uns gerne in einem kostenlosen Erstgespräch sprechen und gemeinsam schauen wo du stehst, wo du hin möchtest und ob ich dich dabei unterstützen kann.

Ich freue mich auf dich! Bis gleich.

(M)Eine Reise ins lebendige Leben

(M)Eine Reise ins lebendige Leben

Ich wusste, dass mehr in mir steckt als ich bisher gelebt habe. Ich wusste, dass da noch etwas in mir schlummert, das in die Welt gebracht werden wollte. Wenn es in meinem Leben endlich mal still wurde, konnte ich es spüren. Musste ich es spüren, ob ich es wollte oder nicht. Dann fühlte ich mit aller Wucht dieses Wissen, dieses Sehnen, dieses Erinnern an das, wer ich eigentlich bin. Wozu ich hier bin. Und wie viel schöner und lebendiger meine Arbeit sein könnte, mehr noch: Mein ganzes Leben. 

Doch ich hatte Angst. Denn wahrhaftig meinem Herzen zu folgen hätte bedeutet, vieles zu verlassen, was mir scheinbar Halt, Sicherheit und soziale Anerkennung gab. Den Mann, der seit vielen Jahren an meiner Seite war und solch ein wundervoller Mensch ist. Ich wusste nicht genau warum, aber ich wusste, dass ich ihn verlassen muss um wahrhaftig meinen Weg zu gehen. Die Leitung des 1jährigen Lerngangs “Pioneers of Change”, die mir Spaß und soziales Ansehen gab. Ich wusste, dass ich auch diese Arbeit hinter mir lassen muss, um die Arbeit machen zu können, die wirklich meine Arbeit ist.

“Du solltest doch zufrieden sein”

Ich lernte in dieser Zeit die Heldenreise kennen: Die archetypische Struktur, die so vielen Mythen und Märchen zugrunde liegt und letztlich eine archetypische Struktur menschlicher Transformation ist. Die ersten Stationen dieser Reise sind die gewohnte Welt, in der die Protagonistin ihren Alltag lebt und “eigentlich” alles passt – Wäre da nicht dieser Ruf, diese Sehnsucht, dieses Gefühl, dass da draußen noch etwas besseres, etwas schöneres, etwas lebendigeres und vor allem etwas wartet, das viel mehr zu einer passt. Doch die Reaktion auf diesen Ruf ist nicht, einfach loszugehen. Sondern sich selbst einzulullen und sich selbst zu erzählen: “Aber hej, du solltest doch zufrieden sein mit dem, was du hast. Dieser Job ist so viel besser als die Jobs vieles anderer – Sei doch zufrieden damit! Diese Beziehung ist doch immerhin besser als keine Beziehung – Sei doch zufrieden damit!”. Und genau so ging es mir. Jahrelang. Ich spürte das Sehnen, ich wollte raus, ich wollte das in die Welt bringen, was ich tief in meinem Herzen spürte. Doch ich blieb. Ich blieb in einer ungesunden Beziehung. Ich blieb in einem Land, in dem ich mich nicht zu Hause fühlte. Und ich blieb in einer Arbeit, die zwar nach außen hin toll wirkte, in der aber das, wofür ich in tiefstem Herzen brenne und woran ich aus tiefster Seele glaube, keinen Platz fand. Da war ich, gefangen in meiner eigenen Heldinnenreise: Ich stand vor der Schwelle, ich traute mich nicht zu springen, und ging zurück in die gewohnte Welt. Ich wollte Veränderung, doch ich hatte schlichtweg zu viel Angst all das, was mir Sicherheit gab, loszulassen. Und ja: ich hatte auch Angst vor meiner eigenen Größe. Ich hatte mich so sehr daran gewöhnt, mit gedämmtem Licht durch die Welt zu laufen dass ich zu großen Respekt davor hatte, was wohl passieren würde, wenn ich mein Licht wirklich strahlen lassen würde. Und so blieb ich einfach weiterhin in einem Leben, das nicht wirklich zu mir gehörte. In einem selbst gebauten Käfig, in den ich nur geduckt reinpasse. Ich versuchte mich damit zu arrangieren. Meinen Frust darüber bekam vor allem mein damaliger Partner ab. 

Wenn der Ruf nicht gehört wird, sorgt der Körper mit Krankheit dafür, dass du springst

Doch das Drängen in mir hörte nicht auf. Der Ruf wurde nicht still. Gott sei Dank. Es war die Diagnose “Verdacht auf Magengeschwür”, die mich wachrüttelte. Anstatt den klassisch-schulmedizinischen Weg zu gehen, begann ich reinzulauschen, was mir dieses Magengeschwür sagen möchte. Die Antwort kam glasklar: “Hör auf bei den Pioneers!”. Ich hatte gerade zugesagt, den Lerngang ein weiteres Jahr zu leiten. “Das kann ich nicht bringen, da jetzt wieder abzusagen”, antwortete ich. Engel links, Teufel rechts. Ich wagte es. Ich schrieb einen langen Brief, in dem ich dem Team mitteilte, dass ich die Lerngangsleitung abgebe und mich ganz aus der Organisation rausziehen werde. Ein Tag später waren alle Magenschmerzen verschwunden. 

Ein Schmetterling verlässt den Kokon

Das war der Beginn eines großen Raus-Schälens. Ich beendete einen Job, der mir nicht gut tat. Ich beendete eine Beziehung, die uns beiden nicht gut tat. Und ich zog aus einem Land, in dem ich mich nie wirklich zu Hause fühlte, zurück nach Deutschland. Tief in meinem Herzen spürte es sich so stimmig an. Dort spürte es sich an, als würde ein Schmetterling den Kokon verlassen. Doch wenn ich mir vorstellte, wie man mich jetzt wohl von außen betrachtete, fühlte ich mich wie eine Versagerin. Ich war Anfang dreißig, ich wollte so sehr Mutter werden. Stattdessen war ich jetzt Single. In einer neuen Stadt, in der ich kaum jemanden kannte. Ohne Job. Was, zum Geier, tue ich?

Und während ich mir vorstellte, wie andere wohl mit dem Finger auf mich zeigen und “Versagerin!” rufen, bekam ich immer mehr Zuschriften. Zuschriften von Frauen, die mir sagten, wie sehr ich sie inspiriere. Wie sehr sie mich für meinen Mut bewundern. Wie sehr sie spüren, dass auch sie sich eigentlich aus einer ungesunden Beziehung lösen wollen, aus einem ungesunden Job, aus einer unbefriedigenden Lebenssituation. Wie sehr sie spüren, dass sie eigentlich etwas anderes, etwas größeres, etwas schöneres ruft. Doch sich nicht trauen. Beziehungsweise sich jetzt, durch meinen Schritt, eher trauen. Diese Emails, die ich in der Zeit bekam, haben mir die Augen geöffnet. Und ich bin jeder Einzelnen, die mir damals schrieb, noch immer aus ganzem Herzen dankbar. Denn erst dadurch erkannte ich, dass wir nicht dann gute Menschen sind, wenn wir uns verbiegen, um in eine Arbeit, eine Beziehung und eine Art zu leben zu passen, die zwar gesellschaftlich anerkannt ist aber unserem ureigenen Wesen widerspricht. Sondern dass es darum geht, uns selbst die Lebensumstände zu kreieren, die wirklich zu uns passen. 

(M)Eine Reise ins lebendige Leben

Einige Jahre ist das nun her. Es war der Anfang einer wunderschönen Reise. Einer Reise ins lebendige Leben. Von außen betrachtet ist mein Leben noch immer ganz schön unkonventionell. Doch von innen betrachtet wurde ich dadurch mehr und mehr und mehr die Frau, die ich sein möchte. Und die ich in tiefstem Herzen spüre, zu sein. Was ich durch diese Reise lernen konnte? Das loszulassen, was nicht wirklich zu einem gehört und sich das zu erschaffen, was man eigentlich leben möchte, wird immer leichter. Es ist wie ein Muskel, den man trainieren kann. Und was dabei vor allem wächst, ist das Vertrauen: Das Vertrauen, dass ich meinem Herzen folgen darf. Dass wundersame Dinge geschehen, wenn ich meinem Herzen folge. Dass Fülle nicht entsteht, wenn ich aus Angst handle. Sondern wenn ich mutig genug bin, in Liebe die Schritte zu setzen, von denen ich spüre, dass sie zu setzen sind. Auch wenn sie noch so unbequem scheinen. Am Ende ist nichts unbequemer als in einem Leben festzustecken, das eigentlich gar nicht zu uns gehört. Und nichts ist schöner, als sich ein Leben zu kreieren, das sich wahrhaftig und stimmig und lebendig anfühlt. 

Jetzt du!

Was in dir drängt danach, gelebt zu werden? Vor welchem unbequemen Schritt stehst du gerade? Und vor allem: Was brauchst du, um das Vertrauen und die innere Stärke zu spüren, wahrhaftig deinen Weg zu gehen? Schreib mir gerne dazu! Ich freue mich über jede einzelne Geschichte dazu.

Unbequeme Schritte sind oft leichter, wenn du sie nicht alleine machst. Lass uns gerne in einem kostenlosen Erstgespräch sprechen und gemeinsam schauen wo du stehst, wo du hin möchtest und ob ich dich dabei unterstützen kann.

Ich freu mich auf dich. Bis gleich.